Was ist dran am Cannabis?

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Hanf (latein. Cannabis sativa) ist eine der faszinierendsten Pflanzen auf unserem Planeten. Seit über 10.000 Jahren begleitet Hanf die Menschheit als eine der ältesten Nutzpflanzen, nicht nur als Arzneimittel.

Lange schon gibt es Anzeichen für die medizinische Wirksamkeit, Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu hemmen. In klinischen Studien konnte Cannabis bei einigen Erkrankungen positive Wirkung zeigen. So regen Cannabinoide bei Tumorpatienten während der Chemotherapie den Appetit an und dämmen zugleich Übelkeit und Erbrechen. Bei chronischen Nervenleiden konnte Linderung nachgewiesen werden. Menschen mit Beschwerden am Bewegungsapparat berichten über gute Erfahrungen.

Cannabis ist nicht nur Rauschmittel oder Medizin, es ist auch ein Nahrungsmittel - je nachdem welcher Inhaltsstoff oder welches Produkt verwendet wird. So wirkt der Inhaltsstoff THC berauschend, CBD soll besonders gegen Schmerzen, bei Rheuma, Schlafstörungen, Depressionen oder Migräne sehr gut wirken.

Seit der Entdeckung eines körpereigenen Systems (erst 1988!) wurden die vielfältigen Anwendungsgebiete von Cannabinoiden erforscht. Dieses bisher unentdeckte System steuert unter anderem grundlegende Funktionen wie Schmerzwahrnehmung, Energieregulation und trägt zur Gesundung des Körpers bei.

In meinen Vorträgen in Österreich, Deutschland - und online - erkläre ich zusammen mit Kollegen (Ärzten und Apothekern) Details zu den Inhaltsstoffen, dem körpereigenen System, gebe Orientierungshilfen für die unterschiedlichen, auf dem Markt verfügbaren Produkte und praktische Hinweise zur Anwendung und Wirkung."

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