Jede vierte Bankfiliale seit dem Jahr 2000 geschlossen

59 Prozent aller heimischen Bankkunden nutzen mittlerweile Onlinebanking. Während viele Filialen schließen, wird beim Personal auf Teilzeit umgestellt ...

Digitalisierung und Konzentration schreiten auch im österreichischen Finanzsektor voran. Das zeigt sich an der Zahl der Bankfilialen: Gab es im Jahr 2000 im Sektor der Kreditinstitute noch 923 Hauptanstalten und 4.556 Filialen – insgesamt 5.479 –, sank die Zahl im Jahr 2019 auf nur mehr 4.140, davon 579 Hauptanstalten und 3.561 Filialen. Das bedeutet einen Rückgang von knapp 25 Prozent.

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) listet in ihrer Statistik auch die Entwicklung innerhalb der verschiedenen Sparten der Kreditinstitute auf. Dabei zeigt sich die Schrumpfung besonders bei Raiffeisen und den Volksbanken: Gab es im Jahr 2000 noch 625 Raiffeisen-Hauptanstalten mit 1.741 Filialen, waren es im Jahr 2019 nur noch 386 Hauptanstalten und 1.364 Filialen. Bei den Volksbanken existierten im Jahr 2000 noch 71 Hauptanstalten mit 472 Filialen, 2019 waren es nur mehr neun Hauptanstalten mit 265 Filialen.

Quelle: derstandard.at

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